
Citrullin ist eine nicht-essenzielle Aminosäure, die der Körper selbst bilden kann und zusätzlich in Lebensmitteln wie Wassermelonen, Gurken und Kürbisgewächsen vorkommt. Sie wurde erstmals aus der Wassermelone (Citrullus vulgaris) isoliert, von der sie auch ihren Namen erhalten hat. Citrullin spielt eine zentrale Rolle im sogenannten Harnstoffzyklus, in dem Ammoniak – ein Abfallprodukt des Proteinstoffwechsels – in der Leber entgiftet wird. Zudem unterstützt es die Bildung von Arginin, einer Aminosäure, die für die Produktion von Stickstoffmonoxid (NO) wichtig ist. Dieses Molekül erweitert die Blutgefäße, fördert die Durchblutung und kann somit die Sauerstoffversorgung von Muskeln und Gewebe verbessern. Daher wird Citrullin häufig zur Steigerung von Leistungsfähigkeit, Ausdauer und Regeneration eingesetzt. Es kann außerdem helfen, Müdigkeit zu reduzieren und den Energiehaushalt des Körpers zu stabilisieren. Insgesamt trägt Citrullin zur Entgiftung, Gefäßgesundheit und körperlichen Vitalität auf natürliche Weise bei.