
Melatonin ist ein natürliches Hormon, das im menschlichen Körper vor allem in der Zirbeldrüse (Epiphyse) aus der Aminosäure Tryptophan gebildet wird. Es spielt eine zentrale Rolle bei der Regulierung des Schlaf-Wach-Rhythmus und wird deshalb auch als „Schlafhormon“ bezeichnet. Die Produktion von Melatonin wird durch Dunkelheit angeregt und durch Licht gehemmt, wodurch es maßgeblich an der inneren Uhr des Körpers beteiligt ist. Melatonin kommt auch in geringen Mengen in Lebensmitteln wie Kirschen, Bananen, Tomaten und Walnüssen vor. Es hilft, die Einschlafzeit zu verkürzen und die Schlafqualität zu verbessern, insbesondere bei unregelmäßigem Schlaf oder nach langen Flugreisen (Jetlag). Zudem wirkt Melatonin als starkes Antioxidans und trägt dazu bei, Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Es unterstützt das Immunsystem und kann positive Effekte auf die Stimmung und das allgemeine Wohlbefinden haben. Insgesamt trägt Melatonin wesentlich zur Regulation des Schlafs, zur Erholung und zum Schutz der Körperzellen bei.